Alltag ohne Plastik – Geht das?
Tag 5. Die Artenvielfalt der Putzmittelindustrie

Guten Abend allerseits,

Holzbürste mit Wechselbürsten im Vergeleich zu Plastikbürsten.

Holzbürste mit Wechselbürsten im Vergleich zu Plastikbürsten.

endlich habe ich eine plastikfreie Spülbürste mit Wechselkopf gekauft. Sie besteht aus Holz, Metall und Rosshaar. Die gabs ganz einfach im Baumarkt zu kaufen und teurer als die Plastikdinger war sie auch nicht. Auch Besen gibt es in dieser Form, die sogar vegan mit Kokosphasern als Borsten. Endlich muss ich nicht mehr mit Händen spülen und „fegen“. Eine wirklich sinnvolle Bereicherung im Haushalt.DSCF4265

Aber das Regal der Reinigungsmittel hat mich schockiert. So viel sinnloses Zeug, was kein Mensch braucht. Es scheint für jede Oberfläche und jeden Schmutz etliche Schwämme, Tücher, Reiniger und Pflegeprodukte zu geben. Das ist doch reine Geldmacherei. Eine Seife für alles kann wohl reichen. Vlt. etwas Alkohol und Essig, je nachdem was man lösen will, dazu ein Baumwolltuch und für hartnäckigen Dreck eine Bürste. Was braucht man mehr?! Spart Plastikmüll, Geld und schont Umwelt und Gesundheit. Und dann noch ein ganzes Regal unterschiedlicher Mülltüten… Ist es nicht absurd Müll zu produzieren um Müll darin zu verpacken? Ich finde schon. Man kann auch alte Verpackungen, wie zum Beispiel die unvermeidbare Folie des Klopapiers als Mülltüte weiterverwenden oder einen Karton aus dem Supermarkt.

 

Soweit ich weiß, wird Maria morgen den Wohnungsputz ohne Plastik in Angriff nehmen. Bei mir muss Fegen erstmal reichen.

Aber weil Freitagabend ist, und Besen und Spülbürsten nicht das allerspannendste Thema sind, habe ich heute einen Genusstip besonderer Art. Mein gut überstandenes Referat feierte ich ja ausnahmsweise mit Bier, dessen Kronkorken eine Plastikdichtung enthalten. Aber es geht auch anders:

Den allerbesten Gin, den ich jemals getrunken hab, gibt’s plastikfrei! Der Verschluss besteht aus einem Korken, einem dünnen Metallring und einem Papiersiegel. Geht doch!

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Damit genug für heute. Bin etwas faul nach dem ganzen Uni- und Plastik-Stress.

Einen guten Start ins Wochenende.

Dorothea

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