Alltag ohne Plastik – Geht das?
Tag 4: Nicht viel, nur eine Beichte

Ganz, ganz kurz heute. Erstmal ein Geständnis: Ich bin rückfällig geworden. Ich bin ein Mensch. Ich habe Schwächen. Sowas passiert schon mal. Bei mir war das gestern nacht so gegen zwei. Ich lag im Bett, war in Gedanken verloren und konnte nicht schlafen. Plötzlich, ganz unerwartet, sah ich im mein Gesicht im Spiegel unseres Badezimmers… In meinem Mund: die alte Plastikzahnbürste. Wie war die da hingekommen?! Und ich ins Badezimmer?!

DSCF4158Immerhin habe ich Natron anstelle der Zahnpasta mit Kunststoff-Putzkörpern verwendet. Fühlt sich sehr, sehr gut an. Sauber und frisch bis in die hinterste Ecke.

An den Geschmack von Miswak hatte ich mich ja schon gewöhnt und im vorderen Bereich schien mir meine Zahnhygiene mit dem Zahnputzästchen gewährleistet zu sein, aber an die hinteren Zähne kommt man damit einfach nicht gut ran. Für unterwegs ists praktisch, weil man weder Wasser noch Zahnpasta braucht, aber für die regelmäßige Pflege brauch ich ’ne zweckmäßigere Bürste. Natron als Zahnpastaersatz gefällt mir aber wirklich gut.

 

Mein plastikfreies Fastfood von heute: Samosa – eine indische Teigtasche mit pikanter Kartoffelfüllung. Frittiert und wenn man Glück hat noch warm auf die Hand im indischen Supermarkt auf der Augustenstraße, ganz nah an der TU. Die sind sooooo gut gewürzt. Allerhand unbekanntes Gemüse kann man da übrigens auch kaufen. Unverpackt!

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(Unnützes?) Plastikwissen des Tages: Billy Corgan von den Smashing Pumpkins trinkt sein Wasser ausschließlich aus Glasflaschen und das schon seit Ewigkeiten.

 

MfG, Dorothea

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