Flashmob auf dem Bauernmarkt

Hosen runter!

Was?
Wir besuchten einen der Münchner Bauernmärkte und zogen dort in flashmob-Manier die Hosen runter.

Warum?
Mit dieser Aktion möchten wir Aufsehen erregen und uns mit den Erzeugern solidarisch zeigen. Erzeuger auf Bauernmärkten sind transparent und „lassen tagtäglich die Hosen runter“. Da machen wir doch glatt mit!
Mit dem Einkauf auf dem Bauernmarkt unterstützen wir nicht nur die kleinbäuerliche Landwirtschaft in unserer Region, sondern ernähren uns dann auch gleichzeitig ein Stück umweltfreundlicher, indem wir auf saisonale und regionale Lebensmittel zurückgreifen.

Wo?
Auf einem der Müncher Bauernmärkte: in der Maxvorstadt an der Pinakothek der Moderne.

 

Hier gibt´s den clip zur Aktion:

Kamera: Johannes Berger, Philipp J. Pamer, Hannes Aman

Schnitt: Philipp J. Pamer

 

Wie war´s?

Am Morgen des 1.12.2012 machten wir uns auf, die Kunden auf dem Münchner Bauernmarkt an der Türkenstraße mit unserem Flashmob zu überraschen.

Trotz Minusgraden und der frühen Stunde fanden sich einige junge Leute ein, die sich nach einer kurzen Lagebesprechung unter das gemeine Bauernmarktvolk mischte.  Um kurz nach 11 staunten die Kunden des Bauernmarktes nicht schlecht, als wir nacheinander unsere Hosen runter ließen. Man muss sagen, ein witziges Erlebnis, mit welch unterschiedlichen Gesichtsausdrücken wir bedacht wurden. Verstört, verwundert, irritiert, begeistert, schmunzelnd, freudig – viele unterschiedlichen Reaktionen waren den Menschen zu entnehmen. Nachdem wir dann ein Transparent ausrollten, waren die Fragezeichen in den Gesichtern verflogen. Es stand geschrieben: „Erzeuger auf dem Bauernmarkt sind transparent und lassen Ihre Hosen runter. Wir machen mit!“ Bei frostigen 2 °C Minus konnten wir dann unsere Beinchen wieder bekleiden, gaben uns den leckeren Kuchen hin und deckten uns noch mit  frischem Gemüse, selbstgemachtem Käse und regionalem Fisch und Fleisch ein. Für einige von uns war es der erste Besuch auf dem Bauernmarkt mit all den leckeren, heimischen Produkten. Mit Sicherheit war es bei keinem von uns der letzte Besuch.

 

 

  • Muss es immer der nächstbeste Supermarkt sein? Lasst uns Zeit nehmen, unsere Lebensmittelbeschaffung bewusster zu erleben. Zum Beispiel auf einem Bauermarkt. Dort kann man direkt mit den Erzeugern der Lebensmittel sprechen und sie fragen, wo die Produkte herkommen oder wie man sie am besten lagert und verarbeitet.
  • Kurz: „Think global, buy local“!

 

Weitere Informationen

  • Auf 12 Münchner Bauernmärkten bekommt man zu jeder Jahreszeit regionale, saisonale Köstlichkeiten. Macht Euch selber mal ein Bild auf deren Homepage.
  • Sicher gibt es auch in Deiner Gegend einen Bauernmarkt, einen Ab-Hofverkauf oder einen kleinen Laden mit regionalen Produkten.

ecosia-baunermarkt

  • Einkaufen direkt beim Erzeuger ist super, aber geht Euch nicht weit genug? Ihr wollt selbst Gemüse anbauen, habt aber keinen Platz? Dann macht mit bei einem der Gemeinschaftsgärten, die immer beliebter werden. Zum Beispiel in München bei o´pflanzt is oder in Berlin im Prinzessinnengarten.
  • Ihr möchtet Teil eines landwirtschaftlichen Betriebes sein, mitreden und Euch beliefern lassen? Das ist ganz einfach. Sucht nach einer Solidarischen Landwirtschaft (CSA), wie dem Kartoffelkombinat in München.
Schlagwörter: , , ,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.