Neues Outfit aus alten Klamotten:
Christian tauscht und feiert.

Ich will mein gelbes T-shirt und die braune Hose loswerden. Beide sehr gut in Schuss, aber in meiner Gunst nicht mehr besonders weit oben. Und darunter leiden sie beide schon länger, T-shirt und Hose, also emotional.

Christian vorher mit rosa Schal und Strickweste.

Christian vorher mit rosa Schal und Strickweste.

Ein neuer Besitzer und mehr Wertschätzung müssen her. Und für mich neue Klamotten. Deswegen habe ich mich für die Kleidertauschparty entschieden. Die Frage ist nur: wie beliebt sind Kleidertauschpartys unter Männern eigentlich? So wie Tupperpartys vielleicht? Sprich: werde ich überhaupt etwas zum Tauschen finden?

Die Kleidertauschparty.

Eine Horde kreischender Frauen, die sich um Röcke und Blusen fetzen. Und ich mittendrin. Spitze Absätze bohren sich in meinen Körper, Gürtel klatschen mir durchs Gesicht. Aufgewacht. Schon wieder Tag-geträumt. Depp.

Christian nachher mit schickem Hemd und Shorts.

Christian nachher mit schickem Hemd und Shorts.

Die Kleidertauschparty. Diesmal echt.

Alles ganz friedlich. Keiner kreischt, keiner zerrt. Ich wühle mich durch die Klamotten auf den Tischen: Hosen, Pullis, Westen, Jacken, Schuhe, Fetzen. Alles kann, nichts muss. Männerklamotten sind auch dabei. Mein gelbes T-shirt und die braune Hose gesellen sich dazu. Sie sehen glücklich aus.
Ich am Ende auch: zwei neue Hemden, einen Pulli. Das ist gut. Nur keine Hose. Aber wir wollten ja ein „Nachher“-Foto machen, oder? Ohne Hose? Nö.

Die Hose.

Also hole ich mir zwei Bügelflicken und repariere meine alte Lieblings-kurze-Hose. Einfach von innen den Flicken aufbügeln – easy.  Das neue Hemd sitzt. Kleidertauschparties sind auch für Männer: dufte.
PS: Kleidertauschparties in München gibt’s hier: Bei Green City, in der Glockenbachwerkstatt und im Eine-Welt-Haus