Selbstversuch #ausmistenmitclaire

Ausmisten und die Sachen dann sinnvoll weitergeben – Aber wohin damit?!

Mein Kleiderschrank ist voller Klamotten. Und ehrlich gesagt hat ihn ein großer Teil schon lange nicht mehr verlassen. In meinen Schubladen und Regalen, Kisten und Boxen schlummern Dinge, von denen ich gar nicht mehr wusste, dass ich sie hab. Entweder sind sie alt oder kaputt. Jedenfalls habe ich sie gar nicht vermisst. Vom Keller fange ich gar nicht erst an. Es stapeln sich Textilien, Dekosachen und Bücher. Alte Handys, Laptops und andere Elektrogeräte liegen nutzlos herum.

Damit ist jetzt Schluss! Ich will den Oktober nutzen, um endlich mal ordentlich auszumisten – dabei will ich aber noch nützliche und gute Sachen nicht einfach Wegwerfen. Das kann ja jeder. Ich will, dass die Sachen möglichst sinnvoll weiterverwendet werden, oder ich bei wertvollen Dingen noch etwas dafür bekomme. Dafür ist einige Recherche nötig. Deshalb dokumentiere ich meine Ergebnisse und vielleicht findest Du die ein oder andere Anregung.

Den ganzen Oktober lang sortiere ich jeden Tag eine Sache aus, die ich nicht mehr brauche und gebe sie in irgendeiner Art und Weise weiter. Ein paar Tipps und Gedanken, die mir dabei kommen, schreibe ich auch auf. Zum Beispiel: Wieviel ist eigentlich genug? Was brauche ich wirklich? Und wie beeinflusst das meine Beziehung zu den Dingen in meiner Umgebung oder meinem Konsumverhalten?

Ich hoffe, ich kann euch ein bisschen inspirieren und freue mich über Kommentare.

 

Weniger ist mehr und ich bin glücklich

Mein Fazit nach einigen Wochen Aussortieren, Recherchieren und Weitergeben:
Ich bin sehr stolz und zufrieden, dass ich mich nicht nur von dem ganzen Ballast befreiet habe, sondern darüber hinaus auch noch vielen Menschen eine Freude machen konnte. Außerdem gefällt mir bei dem bewussten „Ausmisten“, dass wertvolle Ressourcen im Kreislauf bleiben. Ich habe nicht mehr ständig im Kopf, dass ich mal aufräumen und aussortieren müsste und habe keine riesige Flohmarkt-Kiste, die auf den Tag X wartet.
Gleichzeitig war es bei einigen Dingen ziemlich schwierig die beste Variante herauszufinden, die Dinge sinnvoll loszuwerden. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten. Die meisten Geschäfte oder Initiativen, die ich mir rausgepickt habe sind regional. Andere findet man europaweit. Jedenfalls musste ich irgendwann einfach aufhören zu recherchieren, auch wenn ich vielleicht bei weiterem Suchen was noch besseres gefunden hätte. Sonst wäre ich nie fertig geworden. Aber ich bin wie gesagt mit meinen gefundenen Lösungen sehr zufrieden und hoffe, ich häufe nicht bald schon wieder viel Zeug an. Damit bin ich bei einer wichtigen Frage: Wie schaffe ich jetzt, dass das so bleibt?

 

 

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Hier findest du noch eine Liste mit Links die ich bei meiner Recherche zusammengetragen habe. Wie schon gesagt, sind einige meiner Tipps münchenspezifisch. Einige jedoch funktionieren jedoch auch in anderen Städten.

Auf facebook oder Instagram kannst du dir meine täglichen Tipps und Gedanken mit Foto einem Foto meines ausgemisteten Gegenstandes unter dem Hashtag #ausmistenmitclaire ansehen.

 

Für eine schnelle, umfassende Suche bietet sich die Webseite von Wohindamit sehr gut an finde ich! Einfach die eigenen Postleitzahl eingeben und unter den Rubriken Möbel, Spielzeug, Kleidung, etc. nach einer passenden Anlaufstelle suchen!

 

Verkaufen, Verschenken oder Tauschen

Flohmärkte (Verkaufen & Verschenken)
Online-Plattformen (Verkaufen &Verschenken)
Second-Hand Laden (verkaufen)
Kleidertauschparty
Freunde, Familie & Kollegen
  • Verkaufen, verschenken und tauschen! Das ist am einfachsten und man weiss wo die Sachen hinkommen.

 

Spenden

Kleidung

Sozialkaufhäuser

 

Stoffreste
Hygieneartikel & Kosmetik
Brillen
Stifte
Handys
Computer
Bücher
Kindersachen (Spielzeug, Kleidung, Bücher, …)
Fahrrad
 

Entsorgen

Das letzte Mittel meiner Wahl ist die Entsorgung meiner ausgemisteten Gegenstände. Lieber wäre es mir, wenn ich all meine Sachen anderweitig sinnvoll unterbringe. Spenden, verschenken oder verkaufen bedeutet für mich, dass meine Sachen weiterhin genutzt werden und dabei nicht unnötig aus dem Kreislauf fallen. Manchmal lässt es sich jedenfalls wirklich nicht vermeiden. Wer will schon meine abgelaufenen Medikamente oder eine Flasche Altöl haben? Wenn ich nicht genau weiss wohin damit, schaue ich gerne in das wirklich umfangreiche Abfalllexikon des AWM (Abfallwirtschafts Betrieb München).  Da steht wirklich alles drin.

 

 

 

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