Take-Away mit eigenen Behältnissen im Teil-Lockdown: erzähl uns deine #Tellerstory!

Eigentlich sollte es in allen gängigen Kalendern verzeichnet sein, finden wir: es ist wieder Europäische Woche der Abfallvermeidung. Sie findet vom 21. bis 29. November 2020 in ganz Deutschland, 33 Ländern Europas und angrenzenden Staaten statt (YEAH!!).  Das Motto in diesem Jahr lautet:  „Invisible Waste: Abfälle, die wir nicht sehen – schau genau hin!“.

Kennste? Seit Corona da ist,  bist du vielleicht im Home- Office. Vielleicht hast du mittags keine Zeit, dir  jedenTag ein warmes Mittagessen zu kochen. Vielleicht gehtst du mittags aber auch mit deinen Kolleg*innen gerne zum Italiener um die Ecke, wo die Calzone so gut schmeckt oder zum Vietnamesen, der so leckere Soßen macht. Oder du vermisst deinen  Lieblings- Falaffel- Döner einfach so sehr, den es beim Büro um die Ecke immer gab.

Ganz sicher vermissen wir eines nicht: Am Ende der Woche stapeln sich dann die Styroporboxen und der Mülleimer ist voller Alufolie. Durch die Corona-Krise steigt der Plastik- und Verpackungsmüll. Das Umweltbundesamt vermutet, dass aufgrund der geschlossenen Geschäfte und Restaurants vor allem mehr Serviceverpackungen für Essen und Getränke verbraucht worden sind. Uns beschäftigt also die Frage: geht diese Take-Away-Tragödie nicht auch umweltfreundlich in Einmal ohne, bitte-Manier?

Trouble und trash free Take-Away in Zeiten von Corona?

Im erneuten Teil-Lockdown ist das Außerhaus-Angebot für viele Gastronom*innen überlebenswichtig.  Speisen zum Selbstabholen anzubieten ist dabei ein essenzielles Mittel, um wirtschaftlichen Verlusten in der Pandemie entgegenzuwirken.

Auch wir finden: Support your Locals? Yes please – aber das geht auch ohne Verpackungsmüll!Und zwar indem du dir Essen zum Abholen einfach in dein eigenes Behältnis füllen lässt.

Challenge accepted?

Dann Ohren und Augen auf: zur Europäischen Woche der Abfallvermeidung sucht unser großartges Einmal ohne, bitte- Team vom 23. – 29. November die kreativsten #Tellerstories, wie  Lunch im (Home-)Office ohne lästigen Verpackungsmüll vernascht werden kann!  

Jetzt bist du dran – tell us your #tellerstory

Trotz großer Unsicherheiten während unserem Teil-Lockdown wollen wir gemeinsam beweisen, dass verpackungsfreies Take-Away auch coronakonform funktioniert. Auf Instagram und Facebook rufen wir daher in der Woche vom 23. – 29.11 zu einer kleinen Herausforderung auf: zieh mit deinem eigenen Behältnis (Box, Beutel oder Topf) los, lass dir deinen Mittagssnack darin abfüllen und knipse ein Beweisfoto davon oder dreh ein kleines Video. Was ist deine kreativste #Tellerstory, von der Theke müllfrei auf den Teller? Zeig sie uns auf Instagram mit #einmalohnebitte und #tellerstory, tagge uns @einmal.ohne.bitte und beweis der Community, dass müllfreies Take-Away mit dem eigenen Behältnis auch in Pandemie-Zeiten funktionieren kann!  Deine Beweisfotos, Videos und Co. werden von uns aufbereitet und sichtbar gemacht!

Behälter bereit? Wo und wie du jetzt mitmachen kannst

Wenn du dich an die Hygieneregeln hälst und darauf achtest, dass hinter der Theke kein Kontakt mit deinem Behältnis stattfindet, kann nichts schiefgehen! Bitte halte dich natürlich auch sonst beim Einkauf im Take- away an die bekannten AHA- Regeln: Halte genug Abstand zu den anderen Personen  im Verkaufsraum, trage eine Schutzmaske und nimm die Husten- und Niesetikette ernst!

Und wo kann ich mit meinem eigenen Behältnis einkaufen bzw. Essen holen? Die Einmal ohne, bitte- Karte zeigt schon einige Läden. Da das deutschlandweite Rollout unseres großartigen Labels erst kürzlich gestartet ist, freuen wir uns über Hinweise auf neue Geschäfte, Cafés und Restaurants, in denen das Konzept funktioniert, an seidabei@einmalohnebitte.de. Wir sind gespannt auf deine #TellerStories!

Und um auch die letzten Unsicherheiten aus dem Weg zu räumen: der Lebensmittelverband Deutschland bestätigt, dass die Mitnahme von Speisen in eigens mitgebrachten Behältnissen auch in Zeiten der Pandemie bedenkenlos möglich ist. Auch in Corona-Zeiten sei es grundsätzlich zulässig und möglich, eigene Behältnisse mit in Lebensmittelgeschäfte, Cafés und Gastronomie mitzubringen und befüllen zu lassen.

Spoiler-Alarm – wir starten nicht nur digital durch: an ein paar Tagen in der Woche wollen wir mit Schablonen und Sprühkreide bewaffnet losziehen, um mit Sprüchen wie „Maske dabei? Box dabei? Kauf’s sicher und ohne Verpackungsmüll“ oder „Heute mal Hendl im Glas?“ im öffentlichen Raum zum müllfreien Takeaway mit eigenen Behältnissen zu sensibilisieren!

BIst du auch am Start? Stay tuned, stay real, stay unverpackt!

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