Zukunftsmusik braucht viele Instrumente – Workshopbericht

Was bewegt Menschen, Zukunftsmusik zu machen und einen Beitrag zu einem sozial-ökologischen Wandel zu leisten?

Diese Frage hat uns über viele Monate begleitet und ist die Basis für unseren neuen Workshop, der Raum gibt, um über grundsätzliche Zukunftsfragen zu diskutieren. Es geht darum, die vielfältigen Herausforderungen auf den Ebenen von Ich – Wir – Alle zu erkennen und anzupacken. Wie in einem Orchester braucht es dafür viele Instrumente. Es kann auch mal schief klingen und manchmal braucht es eine völlig neue Komposition. Mit dieser Flexibilität und Vielfältigkeit müssen wir auch den Krisen begegnen, die unsere Zukunft gefährden. Dazu zählen nicht nur die Klimakrise, das Artensterben und Umweltverschmutzung, sondern auch soziale Themen wie Armut, Hunger und Ungerechtigkeit.

Die Zukunftsmusik bringt diese zusammen. Auch wenn wir uns scheinbar immer nur einem Thema bzw. Instrument widmen können, so können wir gemeinsam mit anderen Menschen und Instrumenten eine ganze Oper schaffen. Teil des Workshops sind daher viele Perspektiven derer, die schon etwas tun. Wir diskutieren, was der eigene Beitrag sein könnte und reflektieren, dass eigentlich alle schon irgendetwas tun. Das hilft, sich selbst in der großen Thematik zu verorten und trotz der vielfältigen Herausforderungen die Bedeutung des eigenen Handelns nicht zu übersehen.

Nicht zuletzt spielt es natürlich auch eine große Rolle, welche Art der Zukunftsmusik wir spielen und wohin sie uns führt. Mit verschiedenen Methoden eröffnen wir im Workshop eine Perspektive auf das große Ganze. Das kann nie vollständig erfasst werden, aber als Musiker*innen sollten wir trotzdem ein Gespür dafür entwickeln. Schließlich müssen wir uns selbst auch immer wieder die Frage stellen, ob unsere Oper dramatisch oder utopisch enden wird. Denn egal, ob wir das wollen oder nicht, als Teil dieser Welt machen wir Zukunftsmusik.


Transformation bedeutet
für jede*n etwas anderes.
Wir haben die
Teilnehmer*innen
gebeten, Gegenstände in
die Kamera zu halten, die
für sie Transformation
symbolisieren. Das
Ergebnis war vielfältig:
Blätter, die ihre Farbe
wechseln, Bücher über
den Wandel, Stifte, die
über die Transformation
schreiben, ja sogar ein
Messer, das die Zukunft
schnitzen könnte.

Am Ende des ersten Workshops haben alle Teilnehmer*innen festgehalten, was Zukunftsmusik nun für sie bedeutet. Einige Antworten haben wir hier zusammengefasst. Sie zeigen auf eindrucksvolle Weise: Es ist wichtig, dass wir unsere Rolle als Zukunftsmusiker*innen erkennen und bewusst gestalten.

Hast du auch Lust, mehr über deine Zukunftsmusik nachzudenken, zu lernen und zu diskutieren?
Dann melde dich gleich zum nächsten Termin Ende Februar an.

Falls der Termin nicht für dich passt oder du einen eigenen Workshop für eine Gruppe organisieren möchtest,
schreib uns gerne eine Mail bne@rehab-republic.de.

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