Einkaufen ohne Verpackungsmüll

Mit dem Taschenbaum in der Ladenstraße

Vor dem Olympiawerk steht unser Taschenbaum, ein ehemaliger Garderobenständer mit bemalter Baumkrone und Ästen voller Stofftaschen, mit dem wir Verpackungsmüll einsparen und zwar so:

Ihr wollt auf dem Heimweg noch schnell ein paar Äpfel, ein Brot oder einen Liter Milch einkaufen und habt blöderweise keine Tasche dabei? Kein Problem: Pflückt euch einfach eine Tasche vom Taschenbaum und tragt eure Einkäufe darin nach Hause.

Aber Achtung: Die Taschen an diesem Baum sind als „Leihtaschen“ gedacht. Bitte bringt die Tasche(n) beim nächsten Mal wieder zurück, damit der Baum nicht irgendwann leer dasteht. Die Taschen können entweder frisch gewaschen im Olympiawerk abgegeben oder in die Rückgabetasche unter dem Baum geworfen werden, dann übernehmen wir das Waschen.

Ihr wollt, dass der Taschenbaum noch mehr Früchte trägt?
Dann könnt ihr natürlich auch eigene überschüssige Taschen spenden.

In unserer Podcast-Folge zum Taschenbaum erfahrt ihr noch mehr über die Entstehung und Nutzung.

Nach dem Motto „Einmal ohne, bitte“

Auch im Olympiadorf quellen die Plastikcontainer und Restmülltonnen immer mal wieder über. Das Gute: Immer mehr Dorfbewohner*innen gehen mit ihren Bechern, Beuteln oder Boxen verpackungsfrei einkaufen! Die meisten Läden und Take-Aways lassen den Einkauf mit eigenen Behältnissen mittlerweile zu. Gemeinsam mit Einmal ohne, bitte, unserem „Schwesterprojekt“ von rehab republic machen wir sichtbar, wo ihr im Dorf das Gemüse, die Semmeln, das Curry, die Pommes oder den Schinken in euren eigenen Behältnissen nach Hause transportieren könnt. Achtet beim Bummeln doch mal auf den Einmal ohne, bitte-Aufkleber an der Ladentür oder Frischetheke und probiert das fröhliche Einkaufen ohne Verpackungsmüll einfach mal aus.