Auf dieser Seite gibt es stets die aktuellen Entwicklungen im Projekt!
Erneuerbare Energie im Olympiadorf
Denkmalschutz und Dorfbewohner*innen arbeiten zusammen
Kontakt: info@olytopia.de
Das Handbuch ist fertig!
Rahmenplan Photovoltaik und Erneuerbare Energien Olympiadorf München
Übergabe des Handbuchs am 27. Juni 2025 im forum1
Beim Verschenk’s-Festival wurde das Handbuch zum Rahmenplan für Photovoltaik und Erneuerbaren Energien im Olympiadorf vom beauftragten Architekturbüro Auer Weber zunächst an die Untere Denkmalschutzbehörde übergeben und dann an die EIG und Olytopia – stellvertretend für das Olympiadorf – weitergereicht.

Vorstellung des Handbuchs am 2. Juni 2025 im forum2
Bis auf den letzten Platz war das forum2 gefüllt, als das Planungsteam rund um das Architekturbüro Auer Weber das Handbuch zum Rahmenplan Photovoltaik vorgestellt hat.
Die wichtigsten Ergebnisse: Rund die Hälfte des Strombedarfs des Dorfes könnte mit Energie aus Sonne gedeckt werden, wenn alle Flächen, auf die viel Sonne fällt, nutzbar wären.
Anders als früher gibt es durch den Denkmalschutz weniger Einschränkungen: Es gab nämlich im Jahr 2023 eine Überarbeitung des Denkmalschutzgesetzes. Diese hat bewirkt, dass Photovoltaikanlagen nun auch auf denkmalgeschützten Gebäuden erlaubt werden können, wenn gewisse Vorgaben beachtet werden. Martin Rössler von der Unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt München und Elisabeth Heider vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege erläuterten, wie das im Olympiadorf aussehen soll: Wenn PV-Anlagen über den Dachrand hervorragen und somit aus der Fußgängerperspektive sichtbar sind, dann ist das unerwünscht. Aber das lässt sich ja leicht vermeiden. Auch sollten Paneele nicht so hoch aufgerichtet werden, dass man sie im Vorbeigehen sehen kann. Da muss der Winkel einfach flacher gewählt werden. Damit die Bewohner*innen der oberen Etagen nicht auf eine unschöne Ansammlung von Anlagen blicken, wenn sie aus dem Fenster schauen, gibt es einige Empfehlungen für die Anordnung und Gestaltung. Es gibt auch Dachflächen, auf die Fußgänger schauen, wenn sie auf den Wegen im Dorf unterwegs sind, die etwas höher liegen (zum Beispiel bei einigen Bungalows, die vom Kusocinskidamm aus sichtbar sind). Für diese Dächer gibt es Vorgaben zur Anordnung und Gestaltung von Modulen und Unterkonstruktion.
Die genauen Anforderungen und Empfehlungen werden im Handbuch nachzuschlagen sein. Was bei der Planung einer Anlage auf jeden Fall mit bedacht werden muss, sind die statischen Voraussetzungen der Gebäude, aber auch die urheberrechtlichen Belange. Was genau auf welchen Gebäudetyp zutrifft – auch das steht übersichtlich angeordnet in dem Buch.
Insgesamt hat sich herausgestellt, dass gemeinschaftliche Anlagen auf den Dächern erheblich mehr Ertrag bringen als kleine Anlagen auf den Balkonen. Aber auch Balkonkraftwerke werden unter Berücksichtigung gewisser Vorgaben und Größenbegrenzungen möglich sein.
Für alle Dach- und Fassaden-Photovoltaikanlagen muss ein Antrag bei der Unteren Denkmalschutzbehörde gestellt werden. Elisabeth Heider vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege gab noch den Hinweis, dass bei der Gelegenheit auch gleich ein Antrag auf Zuschüsse beim Landesamt für Denkmalpflege gestellt werden kann.
Und sie hatte noch eine weitere Überraschung im Gepäck: Das Landesamt für Denkmalpflege schreibt die Entwicklung eines besonderen Paneels aus, das bei den Hochhäusern an der Stirnseite der Geschossdecken denkmalverträglich angebracht werden könnte: Bei den Terrassenhäusern gibt es unter den Pflanzkästen und den darunter befindlichen Glasscheiben eine etwa 30 cm hohe, vertikale Betonfläche, die verhältnismäßig viel Sonne abbekommt. Das ist eben jene Geschossdecke, die die Stockwerke voneinander trennt. Für dieses Bauteil gibt es bisher noch keine denkmalverträglichen Paneele im Handel, aber das könnte sich jetzt ändern.
Eine weitere Erkenntnis des Abends: Wirklich sinnvoll wäre es, wenn sich jetzt mehrere WEGs zusammentäten, um ein oder mehrere Pilotprojekte in Angriff zu nehmen. Dafür bieten sich die Gebäude an, bei denen eine Dachsanierung ansteht. Der Mehraufwand für eine Machbarkeitsstudie Photovoltaik wäre in diesen Fällen nämlich überschaubar. Danach könnten auch andere WEGs einsteigen – und sich z.B. an den Kosten der Machbarkeitsstudie der Pilotprojekte beteiligen, um die Erkenntnisse daraus für die eigenen Gebäude nutzen zu können.
Die EIG und Olytopia haben sich bereiterklärt, als Vermittler zu fungieren und Konzepte mitzuentwickeln.
Das Handbuch ist fertig!
Infoveranstaltung am 2. Juni 2025 ab 19.30 Uhr im forum2
Nach einem Jahr ist das Handbuch fertig, das zeigt, wie man Solarenergie im Dorf nutzen darf und wo es wirtschaftlich sinnvoll ist. Jetzt wird das Planungsbüro zusammen mit der Arbeitsgruppe die Ergebnisse vorstellen – und so viel ist schon mal sicher: Es gibt viel Sonne im Olympiadorf!
Rund zwei Drittel der Dachflächen weisen ein gutes bis sehr gutes Photovoltaik-Potenzial auf. Zu diesem Ergebnis kam das auf Bau, Immobilien und Infrastruktur spezialisierte Beratungsunternehmen Drees & Sommer SE in seiner Solarpotenzialanalyse. Als Teil des Planungsteams um das Münchner Architekturbüro Auer Weber untersuchte Drees & Sommer gemeinsam mit den Architekt*innen, wie sich Photovoltaik und Denkmalschutz im Olympiadorf vereinbaren ließen und wie die konkrete Umsetzung aussehen könnte, auch hinsichtlich konstruktiver oder urheberrechtlicher Aspekte.
Die Analyse ist Teil des im Auftrag der Landeshauptstadt München und des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege erarbeiteten Rahmenplans für Photovoltaik und erneuerbare Energien im Olympiadorf, welcher den Grundstein für die energetische Transformation des Stadtquartiers legen soll.
An diesem Abend wird es sicher einige Aha-Erlebnisse geben und auch Antworten auf die Frage, wie man auf dem eigenen Balkon oder Dach die Sonne nutzen kann.
Zwischenstand Frühjahr 2025
3D-Modell zeigt: Es gibt viel Sonne im Olydorf

Foto: Auer Weber
Seit letzten Herbst untersucht das Architekturbüro Auer Weber in Zusammenarbeit mit anderen Fachleuten, wo im Dorf es technisch sinnvoll ist, Solaranlagen anzubringen und wie das mit dem Denkmalschutz vereinbar sein wird. Dazu hat das Team das gesamte Dorf als 3D-Modell am Computer nachgestellt. Die Intensität der Sonneneinstrahlung auf die verschiedenen Gebäude sowie Gebäudeteile wurde berechnet.
Erstes Ergebnis: Es gibt viele Gebäudeflächen, auf die so viel Sonne fällt, dass die Nutzung von Sonnenenergie sinnvoll ist. So könnte beispielsweise auf den Dächern der Terassenhochhäuser ca. 20 % des Stroms produziert werden, den Haushalte im Durchschnitt verbrauchen. Bei den Flachbauten wären es sogar rund 50 %. Das heißt: Es könnte so viel Energie gewonnen werden, dass sich die Anschaffung einer Solaranlage innerhalb kürzerer Zeit amortisiert.
Jetzt geht es um die mögliche Umsetzung: es muss überprüft werden, wo Solaranlagen angebracht werden könnten. Welcher Winkel ist nötig für die ideale Ausbeute? Kann man das auch entsprechend befestigen und lässt dies die Statik der Gebäude und der Bauteile zu? Auch Pflanzen und Bäume, die Schatten spenden, müssen mit bedacht werden. Beispielsweise könnte eine Dachfläche oder ein Balkon sehr sonnig sein. Wenn aber Pflanzen die zunächst geeigneten Flächen verschatten, ist die Lage ganz anders. Gleichzeitig stellt der Denkmalschutz Kriterien auf. Bei vom öffentlichen Bereich einsehbaren Dachflächen müssen die Anlagen optische Anforderungen erfüllen, damit sie genehmigt werden können. Außerdem wird derzeit eruiert, wie der Strom genutzt werden kann, der erzeugt wird. Früher wurde nur die Nutzung für den Gemeinschaftsbereich angedacht. Aufgrund einiger gesetzlicher Neuregelungen könnten auch Privathaushalte durch Mieterstrom-modelle direkt profitieren. Auch die Möglichkeit, Ladesäulen für E-Autos damit zu betreiben, wird überprüft.
Nach den Sommerferien dürfte dann das Handbuch fertig sein, das Antworten auf die Frage gibt, welche Flächen der einzelnen Gebäude unter welchen Anforderungen belegt werden können. Anhand dessen können die Wohneigentümergemeinschaften und Einzeleigentümer dann überlegen, ob sie eine Anlage möchten oder nicht. Wenn sie die Anlage dann entsprechend der festgelegten Rahmenbedingungen planen, wird der Denkmalschutz sie erlauben. Das Handbuch bietet so eine Planungs-sicherheit. Auch die Frage, ob Balkonkraftwerke für die eigene Wohnung möglich sind und wie sie aussehen müssten, um genehmigt zu werden, wird dieses Handbuch klären. Eine besonders einfache Idee, Solarstrom auf dem eigenen Balkon zu nutzen, hat das Team schon jetzt vorgestellt: Solartische. Dazu werden handelsübliche Solarpanele auf einen Tisch geschraubt, der auf dem Balkon steht und weiterhin als Tisch genutzt werden kann.
Informationsveranstaltung – Solarrahmenplan Olympiadorf
am 16. Juli 2024 im forum 2

Foto: Adrian Gessner
Auf dem Podium saßen:
- Wolfgang Hülle (EIG-Einwohner Interessen Gemeinschaft),
- Cleo Reihl (Olytopia),
- Martin Rössler (Untere Denkmalschutzbehörde Stadt München),
- Elisabeth Heider (Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege) und
- Philipp Auer (Architekturbüro Auer Weber).
Moderiert hat das Gespräch Brigitte Strauß-Richters (Olytopia)
Im voll besetzten Saal erläuterten die Podiumsgäste alle Fragen rund um das gerade begonnene „Kommunale Denkmalkonzept“ im Olympiapark und die nun gestartete Erstellung des Solarrahmenplans im Olympiadorf.
Wolfgang Hülle und Cleo Reihl berichteten von den Anfängen ihres Engagements für Solarenergie im Olympiadorf. Angefangen mit einem Projekt der EIG, das „Dorf der Zukunft“ hieß, über die von Olytopia organisierte Podiumsdiskussion vor zwei Jahren bis hin zu dem Brief, den die inzwischen gegründete Arbeitsgruppe an die Stadt geschrieben hat, in dem die sie den Oberbürgermeister aufforderte, Erneuerbare Energien im Dorf zu ermöglichen. Denn das gesamte Dorf befindet sich im denkmalgeschützten Ensemble des Olympiaparks. Zudem sind die meisten der Gebäude als Einzeldenkmäler eingetragen. Deshalb muss die Untere Denkmalschutzbehörde Solaranlagen genehmigen.
Der Brief landete bei Martin Rössler von der Unteren Denkmalschutzbehörde und der antwortete sehr positiv: Die Untere Denkmalschutzbehörde hatte nämlich schon zusammen mit dem Landesamt im Rahmen der Welterbenominierung des Olympiaparks ein Kommunales Denkmalkonzept angestoßen. Mithilfe des Konzepts wird ausgehend von den Denkmälern im Dorf ein Plan zur Einbindung von Photovoltaikanlagen und anderen Anlagen Erneuerbarer Energien in den denkmalgeschützten Bestand erstellt werden. Die Anlagen sollen dabei Rücksicht nehmen auf das Erscheinungsbild und die Substanz des Ensembles.
Alle Anfragen bezüglich Photovoltaikanlagen mussten bislang einzeln bearbeitet werden. Der nun begonnene Solarrahmenplan wird den Bewohnerinnen und Bewohnern des Dorfs nach der Fertigstellung mehr Planungssicherheit geben, da die denkmalfachliche Bewertung der notwendigen Informationen bereits vorliegt. Elisabeth Heider erklärte, dass zu Beginn des Projekts alle Informationen zu den Baudenkmälern und ihrer Umgebung wie beispielsweise zur Statik, den Dachdeckungen oder der Einsichtigkeit der Dächer aus der Fußgängerperspektive gesammelt werden. Alle diese gesammelten Informationen werden dann in dem Rahmenplan zusammengeführt und über ein Farbsystem aufbereitet. Am Ende entsteht ein Plan vom Dorf, der zeigt welche Dächer gut und welche schlechter für die Errichtung von Solaranlagen geeignet wären. Zusätzlich wird ein Handbuch entstehen, das beispielsweise beschreibt, welche Unterkonstruktionen für die PV bei welchem Dach verwendet werden kann oder welche Farbe die Module haben sollten.
Erstellt wird der Solarrahmenplan vom Architekturbüro Auer Weber in Zusammenarbeit mit mehreren Fachplanungsbüros. Das Planungsteam besteht aus Expert*innen der unterschiedlichen Planungsdisziplinen: Photovoltaik und erneuerbare Energiekonzepte durch Dress & Sommer SE , Landschafts- und Freianlagenplanung durch Uniola, Tragwerksplanung und Analyse der Statik durch Sailer Stepan sowie visuelle Kommunikation durch Stauss Processform. Über seinen Vater Fritz Auer, der das Olympiastadion und den Olympiapark mitentworfen hatte, hat Philipp Auer einen starken Bezug zum Park und dem Dorf. Er lebt mit seiner Familie bereits seit 20 Jahren im Dorf und sieht im Solarrahmenplan eine große Chance fürs Olympische Dorf.
Geplant ist nun im ersten Schritt alle bereits vorhandenen Informationen zum Dorf zu sammeln und die Dachlandschaften und Fassaden der Gebäude vor Ort zu untersuchen. Für das Zusammentragen, Auswerten und Aufbereiten aller Informationen aus den unterschiedlichen Bereichen wird circa ein Jahr eingeplant. Am Ende soll eine aufschlussreiche und hilfreiche Planungsgrundlage für die Bewohnerinnen und Bewohner entstehen, anhand derer sich jede WEG über die Rahmenbedingungen auf dem „eigenen Dach“ einfach informieren kann.
In der Auftaktveranstaltung wurde den Teilnehmenden in der Podiumsdiskussion der weitere Prozess des Solarrahmenplans vorgestellt. Ein Grundbestandteil des Kommunalen Denkmalkonzepts ist die Teilhabe der Bewohnerinnen und Bewohner vor Ort. Am Ende der Podiumsdiskussion wurde ein Kommunikationsbaum aufgestellt. Dort konnten alle Teilnehmenden Anregungen, Kritik, Erfahrungen, Erwartungen und ihre Mitwirkungsbereitschaft hinterlassen. In kommenden Veranstaltungen wird es immer wieder Angebote geben, sich aktiv einzubringen.
Wichtig zu wissen ist auch, dass es nicht die letzte Veranstaltung gewesen ist, bei der Bewohner*innen, Denkmalschutz und Planungsbüro miteinander ins Gespräch kommen können. Geplant sind noch mindestens zwei weitere Termine, zu denen wir über Plakate, Dorfboten, Schwarzes Brett und Instagram einladen.
Abseits davon können sich die Bewohner*Innen jederzeit einbringen: Wer Anregungen, Erfahrungen, Erwartungen an die Akteur*innen weitergeben möchte, kann uns mailen an denkmalsolar@olytopia.de. Wir bündeln die Mails thematisch und leiten sie an die Menschen weiter, die an der Thematik arbeiten.
Hier gibt’s die Veranstaltung zum Nachhören:
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Mehr InformationenFreitag, 12. Juli 2024
Am Dienstag, den 16. Juli findet von 19 bis 20:30 Uhr im forum2 (Nadistraße 3) die erste der angekündigten Infoveranstaltungen für interessierte Bürger*innen statt. Dort informieren Vertreter*innen des Denkmalschutzes und der Arbeitsgruppe aus dem Dorf über das weitere Vorgehen.
Mittlerweile wurde nämlich ein Planungsbüro damit beauftragt, den Rahmenplan zu erstellen, der klärt, wie im Olympiadorf Erneuerbare Energie, insbesondere Photovoltaik, genutzt werden kann. Unter folgendem Link kann über das Ticketsystem des Kulturvereins kostenlos ein Platz für den Infoabend reserviert werden: https://ticket81.tickethome.at/buchen/465/16.07.2024/1900
Zwischenstand Frühjahr 2024
Es geht voran beim Thema Erneuerbare Energie im Olympiadorf! Inzwischen gibt es eine Arbeitsgruppe, die zusammen mit dem Denkmalschutz die Entwicklung eines Leitfadens (sog. Solarrahmenplan) vorantreibt. In dieser Arbeitsgruppe sitzen Vertreter*innen von Olytopia, den Kirchen, der EIG und der ODBG.
Bisher fanden bereits zwei Treffen der Arbeitsgruppe mit Martin Rössler von der Unteren Denkmalschutzbehörde (bei der Stadt München angesiedelt) sowie Judith Sandmeier und Elisabeth Heider vom Bayrischen Landesamt für Denkmalpflege statt.
Der Solarrahmenplan wird von einem Planungsbüro erstellt. Die Ausschreibung für die Bewerbung läuft derzeit. Bezahlt wird diese Planungsarbeit von der öffentlichen Hand, das erspart den Dorfbewohner*innen viel Geld.
Der Solarrahmenplan, der im Zuge eines Kommunalen Denkmalkonzepts für das gesamte Olympia-Ensemble entsteht, schreibt fest, wie beispielsweise Solaranlagen aussehen müssen, damit sie denkmalkonform sind. Außerdem gibt er Auskunft darüber, wie wirtschaftlich solche Anlagen auf welchem Haus sind. Daneben wird auch überprüft, ob die Vermietung z.B. von Dachflächen an kommerzielle Anbieter wie beispielsweise die Stadtwerke wirtschaftlich ist.
Mit diesen Informationen haben Wohnungseigentümer-Gemeinschaften Planungssicherheit und können dann in den Versammlungen beschließen, ob sie erneuerbare Energien für ihre WEG umsetzen möchten.
Unser Engagement hat bewirkt, dass die Planung für das Olympiadorf aus dem Gesamtprozess des Kommunalen Denkmalkonzepts herausgenommen und zuerst behandelt wird. Wir hoffen, noch in diesem Jahr ein Ergebnis zu bekommen.
Ein wichtiger Teil des Vorgehens ist auch die Beteiligung von Bürger*innen. Deshalb werden wir im Laufe des Jahres immer wieder Informationen über den Dorfboten, das schwarze Brett und unsere Homepage verbreiten. Außerdem ist mindestens eine große Informationsveranstaltung geplant.
Podiumsdiskussion November 2022
Hier kann die Dokumentation der Podiumsdiskussion eingesehen und heruntergeladen werden. Außerdem hat uns Herr Voggenreiter die gezeigte Präsentation und eine Datei mit ausführlichen Informationen zur Anlage auf dem Helene-Mayer-Ring 10 zur Verfügung gestellt.